Jesus und die Kinder

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1) Szene als spontanes Theater vorführen:
Kinder werden in beteiligte Personengruppen eingeteilt.
Jeweils ein Mitarbeiter begleitet eine Gruppe.
Der Bibeltext wird gemeinsam gelesen und man denkt sich gemeinsam in die Personengruppe rein (Hilfestellung s.u.).
Nach ca. 15 min. trifft man sich um gemeinsam die Szene zu spielen (Jesus wird von MA gesp.).

2) Auswertungsrunde:
Gefühle, Auffälligkeiten, Fragen, Überraschungen,…

3) Kleingruppenarbeit:
– Reich Gottes = Gemeinschaft mit Gott und allen Menschen
Wie sieht eine Gemeinschaft aus, in der Du Dich wohl fühlst?
Wie willst Du von anderen behandelt werden? Welche Regeln soll es geben?

Gestaltet dazu ein Plakat!

– Jesus nennt Kinder als Vorbild im Glauben.

Was könnte er damit meinen?
Was haben Kinder an sich, das Erwachsenen zum Vorbild werden kann?

Gestaltet dazu ein Plakat!

Gedanke: Kleinkinder sind total auf die Hilfe anderer angewiesen
(Nahrung, Klamotten, Zuwendung,…).
Dieses „sich beschenken lassen“(-müssen) ist in der Beziehung zu Gott Vorbild; die Erkenntnis „allein aus Gottes Gnade“, nicht aus eigenem Können, lebe ich.

Die Kinder können sich, je nach Interesse, zu einer Themengruppe zuordnen.
Sie haben ca. 45 min. Zeit für die Gestaltung der Plakate.

4) im Plenum werden die Ergebnisse präsentiert

Aufgabenzettel für die Mitarbeiter:

Bibeltext Zur Einstimmung / Gesprächsimpulse

Laßt die Kinder kommen!

Einmal war Jesus mit gelehrten Männern (Pharisäern) in ein Gespräch vertieft.
Da kamen Frauen mit ihren Kindern auf der Straße daher.
Wie zu einem Fest kamen sie an: eine fröhliche, lärmende Schar.
Als aber die Jünger sie sahen, wurden sie ärgerlich.
Jesus hatte doch genug mit den Männern zu tun!
Und nun auch noch Frauen und schreiende Kinder?
Das ging wirklich zu weit!
„Was wollt ihr hier?“ herrschten sie die Frauen an.
„Wollt ihr etwa die Kinder zu Jesus bringen?
Die sind doch viel zu klein! Die verstehen ja noch nichts!
Geht nur wieder heim! Ihr stört Jesus!“
Aber Jesus fuhr seine Jünger an. „Laßt sie!“rief er.
„Laßt die Kinder zu mir kommen und haltet sie nicht zurück!
Denn sie gehören mehr zu Gott als ihr alle. Und ich sage euch:
Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, werdet ihr nie zu Gott kommen!“
Und er winkte die Kinder zu sich, schloß sie fest in die Arme,
legte die Hände auf sie und segnete sie.

(aus: Neukirchener Kinderbibel,
Mk. 10,13-16)
hohes Ansehen im Volk, „rauchende“ Köpfe (Pharisäer)
kaum Rechte, minderwertig, Störfaktoren in männl. Gesellschaft,
freuen sich auf Jesus, ein Mann, der sie respektiert (Kinder und Frauen)

versuchen dem Gelehrtengespräch zu folgen, Stolz auf ihren Meister,
total gestört u. empört über Verhalten der Frauen u. Kinder (Jünger)

Kinder u. Mütter: verschreckt, eingeschüchtert, enttäuscht

Jünger: Eifersucht, Unverständnis, Entsetzen
Gelehrte: Empörung, im Stolz verletzt

Sandra Bohlken