Kuhstall

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Kuhstall ist ein Bewegungsspiel, wo die Spieler*innen sich immer wieder neu zusammenfinden müssen.
Es eignet sich auch als Kennenlernspiel (nonverbal, erste Kontakte knüpfen, Berührungsängste abbauen).

Es kann im Freien oder in einem größerem Raum gespielt werden. Es muss nur ausreichend Platz zum Rumlaufen vorhanden sein.

Zu Beginn teilt sich die Gruppe in lauter Dreiergrüppchen (Teams) auf.
Die Dreiergrüppchen finden sich selbständig und machen untereinander aus, wer welche Rolle übernimmt.
Folgende Rollen stehen zur Auswahl:

  • linke Stallseite (aus Sicht der Kuh)
  • rechte Stallseite (aus Sicht der Kuh)
  • Kuh

Die Stallseiten schauen sich an und fassen sich an den Händen und bilden ein Spitzdach, unter das sich die Kuh stellt und raus schaut.

Die Spielleitung beginnt das Spiel, nach dem folgende Anweisungen erklärt wurden:
Der/Die Person, die übrig bleibt (am Anfang die Spielleitung) ruft eines von vier Anweisungen den Team zu.
Die Angesprochenen (in den Teams) habe so schnell als möglich der Anweisung zu folgen.

Wer angesprochen wird, muss sich einen neuen Kuhstall suchen!
Bei „linke Stallseite“ wechseln also alle linken Stallseiten die Plätze.
Bei „rechter Stallseite“ die Rechten und bei „Kühe“ wechseln die Kühe den Stall.
Bei „Feueralarm“ müssen alle sich einen neuen Platz zu suchen.

Die Spielleitung und anschließend alle weiteren Spieler*innen die bei den Durchgängen übrig bleiben, versuchen natürlich immer einen freien Platz zu erwischen.
Das Spiel wird so lange gespielt, bis die Luft raus (oder die vereinbarte Zeit um) ist.

Ulrich Bohlken