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	<title>Glück &#8211; Ullis Materialbörse</title>
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	<description>Materialsammlung für die christliche Jugendarbeit</description>
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	<title>Glück &#8211; Ullis Materialbörse</title>
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		<title>Joseph</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ulli]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jun 2014 12:04:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Altes Testament]]></category>
		<category><![CDATA[An(ge)dachtes]]></category>
		<category><![CDATA[Bibel]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Konfirmandenzeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
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					<description><![CDATA[Arrogantes Vatersöhnchen.Fühlt sich als was Besseres.Geht seinen Brüdern mächtig auf den Keks.Sie wollen ihn eigentlich umbringen.Aber Gott ist bei ihm.&#160;...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Arrogantes Vatersöhnchen.<br>Fühlt sich als was Besseres.<br>Geht seinen Brüdern mächtig auf den Keks.<br>Sie wollen ihn eigentlich umbringen.<br>Aber Gott ist bei ihm.&nbsp;</p>



<p>Sie verscherbeln ihren Bruder an Kaufleute.<br>Die sind auf der Durchreise nach Ägypten.&nbsp;<br>Und verkaufen ihn weiter an ein hohes Tier am Hof des Pharao.<br>Auch da ist Gott bei ihm.</p>



<p>Joseph macht Karriere. Vom Sklaven zum Hausverwalter. Alles glückt ihm.&nbsp;Bis ihn die Frau des Chefs zu Fall bringt. Joseph landet im Knast.<br><br>Aber Gott ist bei ihm.&nbsp;</p>



<p>Er macht wieder Karriere. Zuerst vom Knacki zum Aufseher. Dann zum Traumdeuter des Pharao.&nbsp;Wo alle Weisen Ägyptens versagen, hat er den Durchblick. Und rettet damit ein Volk vor dem Verhungern.&nbsp;<br>Weil Gott bei ihm ist.&nbsp;</p>



<p>Pharao macht ihn zu seinem Stellvertreter. Zum zweitmächtigsten Mann im Land.&nbsp;<br>Wenn das die Brüder wüssten.&nbsp;Die kommen eines Tages nach Ägypten. Wollen hier Getreide kaufen. Auch bei ihnen herrscht Hungersnot.&nbsp;Sie erkennen ihren Bruder nicht. Wird er sich rächen?<br>Nein, denn Gott ist bei ihm.&nbsp;<br>Joseph öffnet ihnen die Augen. Vergibt ihnen. Lässt die ganze Familie nach Ägypten holen.&nbsp;Keiner muss verhungern. Am Ende ist alles gut.<br>Weil Gott immer bei ihnen ist.</p>



<p><small>aus: Facts-Kalender |&nbsp;Text: Gunhild Aiyub</small></p>
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		<title>Doppelfehler</title>
		<link>https://www.materialboerse.ejo.de/doppelfehler-oder-auch-bumm-tot/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulli]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2014 14:26:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Gott]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Vertrauen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Gruppe (also ALLE) soll den Weg durch das Spielfeld finden. Es darf dabei nicht gesprochen werden! Nonverbale Hilfe (zeigen)...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Gruppe (also ALLE) soll den Weg durch das Spielfeld finden. </strong><br />
<strong>Es darf dabei nicht gesprochen werden!<br />
</strong>Nonverbale Hilfe (zeigen) ist erlaubt!</p>
<p>Auf einer Plane (2x3m) wird ein Raster aufgezeichnet (6 x 7 Felder).<br />
Die Felder sollten so groß sein, dass beide Füße der Spieler:innen hineinpassen.</p>
<p>Die Reihenfolge in der das Spielfeld betreten wird, sollte vorher festgelegt sein. Es darf immer nur eine Person auf dem Spielfeld sein!<br />
Nach jedem Feld, das Betreten wird, gibt die Spielleitung eine Anweisung:</p>
<p><strong>&#8220;Fehler&#8221;</strong> = falsches Feld (runter vom Feld und der/die Nächste ist dran)<br />
<strong>&#8220;WEITER&#8221;</strong> = richtiges Feld, weiter probieren!</p>
<p>
<a href='https://www.materialboerse.ejo.de/wp-content/uploads/2014/04/IMG_2190.jpg'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.materialboerse.ejo.de/wp-content/uploads/2014/04/IMG_2190-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://www.materialboerse.ejo.de/wp-content/uploads/2014/04/IMG_2192.jpg'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.materialboerse.ejo.de/wp-content/uploads/2014/04/IMG_2192-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='https://www.materialboerse.ejo.de/wp-content/uploads/2014/04/IMG_2715.jpg'><img decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.materialboerse.ejo.de/wp-content/uploads/2014/04/IMG_2715-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
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<a href='https://www.materialboerse.ejo.de/wp-content/uploads/2014/04/IMG_20140524_133816.jpg'><img loading="lazy" decoding="async" width="150" height="150" src="https://www.materialboerse.ejo.de/wp-content/uploads/2014/04/IMG_20140524_133816-150x150.jpg" class="attachment-thumbnail size-thumbnail" alt="" /></a>
</p>
<p>&#8220;Pennt&#8221; eine:r und betritt ein Feld, dass bereits als Fehlerfeld entlarvt wurde, gibt die Spielleitung folgende Anweisung:</p>
<p><strong>&#8220;Doppelfehler!&#8221;</strong> = 1 Punkt wird abgezogen (runter vom Feld und der/die Nächste ist dran)</p>
<p><strong>Wertung:</strong><br />
Es werden pro Teilnehmer:in zwei Punkte oder auch Taler vor Spielbeginn als Startguthaben vergeben. Die Gesamtgruppe bekommt am Ende, wenn alle den Weg durch das Spielfeld gegangen sind, die übrig gebliebenen Punkte/Taler ausgezahlt.</p>
<p>In der zweiten Runde wird von der Spielleitung ein Limit an möglichen Doppelfehlern für die zweite Runde vorgegeben.<br />
Die Gruppe kann entscheiden, wie viele der gewonnen Taler eingesetzt werden.<br />
Schaft sie es, unter dem Limit zu bleiben, wird der von ihnen geleistete Einsatz verdoppelt.</p>
<p><strong>Steigerung:</strong><br />
Nach dem Doppelfehler, darf man das Feld nur über den bereits zurückgelegten Weg verlassen.</p>
<p><strong>Spielplan: (nur für die Spielleitung!!!)</strong><br />
Die Spielleitung hat folgende Seiten mit möglichen Wegen vor sich.<br />
Fehltritte werden mit Strichen auf dem Plan vermerkt. Zwei und mehrere Fehltritte im gleichen Feld = Doppelfehler = Punktabzug!</p>
<p>Download der Beschreibung samt Spielplan: <strong><a href="https://www.materialboerse.ejo.de/wp-content/uploads/2014/04/Bumm-tot.pdf" target=":blank" rel="noopener noreferrer">Doppelfehler</a></strong></p>
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		<title>Karten stechen</title>
		<link>https://www.materialboerse.ejo.de/karten-stechen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulli]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Apr 2014 20:50:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gelände]]></category>
		<category><![CDATA[Kooperation]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Wettkampf]]></category>
		<category><![CDATA[Begegnung]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Spiel]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Taktik]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein Spiel, bei dem es auf Taktik und Kooperation innerhalb einer Gruppe ankommt. Ausgangssituation:Die Spieler:innen werden in zwei gleich große...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p><strong>Ein Spiel, bei dem es auf Taktik und Kooperation innerhalb einer Gruppe ankommt.</strong></p>



<p>Ausgangssituation:<br>Die Spieler:innen werden in zwei gleich große Mannschaften aufgeteilt.<br>Zu jeder Mannschaft gehört ein Kartenstapel, der vorher im Basislager abgelegt wurde.<br>Zwei Basislager an den gegenüber liegenden Seiten des Spielfeldes werden errichtet.<br>In jedem Basislager liegt jeweils ein halbes, gut gemischtes Rommespiel (Rot und Blau).</p>



<p>Verlauf:<br>Nun nimmt sich jede:r Spieler:in eine Karte und sieht sie sich an.<br>Die Farbe (Kreuz, Pik, Herz, Karo) ist egal, einzig entscheidend ist die Höhe der Karte.<br>Von unten nach oben ist die &#8220;Höhe&#8221; der Karten folgendermaßen festgelegt:&nbsp;2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, Bube, Dame, König, Ass.<br>Ausnahme: Trifft eine 2 auf ein Ass, so gewinnt die 2!<br>Anschließend verlassen die Spieler:innen das Basislager und begeben sich ins Gelände.<br>Treffen sich nun zwei Spieler:innen aus verschiedenen Mannschaften, zeigen sie sich ihre Karten. Die höhere Karte gewinnt und der oder die Spieler:in bekommt die Karte(n)&nbsp;des oder der&nbsp;Gegenspielers:in.&nbsp;Gewonnene Karten werden beim eigenen Stapel abgelegt.</p>



<p><strong>Die Mannschaft, die als letzte noch eigene Karten besitzt, gewinnt.</strong></p>



<p><em><strong>Wichtig ist, dass die Spieler:innen einer Mannschaft miteinander kommunizieren, also z.B. auf ein Ass der gegnerischen Mannschaft hinweisen, oder eine eigene 2 beschützen.</strong></em></p>



<p class="has-text-align-right"><small>Daniel Güthler</small></p>
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		<item>
		<title>Glück ist Ansichtssache</title>
		<link>https://www.materialboerse.ejo.de/glueck-ist-ansichtssache/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulli]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2014 17:04:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[An(ge)dachtes]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Erzählung]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Weisheit]]></category>
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					<description><![CDATA[Eine chinesische Geschichte erzählt von einem Bauern, der ein altes Pferd für die Feldarbeit hatte. Eines Tages entfloh das Pferd...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Eine chinesische Geschichte erzählt von einem Bauern, der ein altes Pferd für die Feldarbeit hatte. <br>Eines Tages entfloh das Pferd in die Berge, und als Nachbarn des Bauern sein Pech bedauerten, antwortete der Bauer: &#8220;Pech? Glück? Wer weiß?&#8221;</p>



<p>Eine Woche später kehrte das Pferd mit einer Herde Wildpferde aus den Bergen zurück, und diesmal gratulierten die Nachbarn dem Bauern wegen seines Glücks. Seine Antwort hieß: &#8220;Glück? Pech? Wer weiß?&#8221;<br><br>Als der Sohn des Bauern versuchte, eines der Wildpferde zu zähmen, fiel er vom Rücken des Pferdes und brach sich ein Bein. Jeder hielt das für ein großes Pech. Nicht jedoch der Bauer, der nur sagte: &#8220;Pech? Glück? Wer weiß?&#8221;</p>



<p>Ein paar Wochen später marschierte die Armee ins Dorf und zog jeden tauglichen jungen Mann ein, den sie finden konnte. Als sie den Bauernsohn mit seinem gebrochenen Bein sahen, ließen sie ihn zurück. War das nun Glück? Pech? Wer weiß?</p>



<p class="has-text-align-right">Anthony de Meilo, Geschichten, die gut tun. Weisheit für jeden Tag,<br>256 Seiten | Halbleinen | 13,90 Euro | ISBN 3-451-27348-9</p>
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		<item>
		<title>Der Pechvogel</title>
		<link>https://www.materialboerse.ejo.de/der-pechvogel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulli]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Mar 2014 17:13:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[An(ge)dachtes]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Andacht]]></category>
		<category><![CDATA[Erzählung]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Pech]]></category>
		<category><![CDATA[Vogel]]></category>
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					<description><![CDATA[Es lebte einmal ein junger Mann, der hatte in seinem Leben nichts als Pech. Eines Tages nun, hatte er genug...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>Es lebte einmal ein junger Mann, der hatte in seinem Leben nichts als Pech.</p>



<p>Eines Tages nun, hatte er genug davon und er dachte bei sich:<br>
<strong>„Ich will zum lieben Gott gehen, und ihn bitten, dass er einen Glückspilz aus mir macht.“</strong></p>



<p>Gesagt, getan. Er machte sich auf den Weg und kam schließlich in einen Wald.</p>



<p>Am Waldrand begegnete ihm ein Wolf. „Bleib stehen junger Mann, wohin gehst Du?“<br>
„Ich gehe zum lieben Gott. Ich will, dass er einen Glückspilz aus mir macht.“<br>
„Wenn du zum lieben Gott gehst, dann frage ihn doch, warum ich immer so hungrig bin, und nie genug zu essen habe.“<br>
„Das will ich tun.“ Und mit diesen Worten ging er weiter.</p>



<p>Schließlich gelangte er an eine Lichtung, da stand ein kleines Häuschen, ein kleiner See war davor.<br>
Ein junges Mädchen saß am See und weinte bitterlich.<br>
Als sie den jungen Mann entdeckte, rief sie ihn an: „Junger Mann wohin gehst du?“<br>
„Ich gehe zum lieben Gott, ich will, dass er einen Glückspilz aus mir macht.“<br>
„Wenn du zum lieben Gott gehst, dann frage ihn doch, warum ich immer so traurig bin.“<br>
„Das will ich tun.“ Und schon war er fort.</p>



<p>Weiter ging’s durch den Wald, an einem Fluss entlang. Da stand ein großer Baum, der war, obgleich er doch am Wasser stand, fast vertrocknet.<br>
Der Baum rief den Jungen Mann an: „Junger Mann, wohin gehst du?“ „Ich gehe zum lieben Gott, ich will, dass er einen Glückspilz aus mir macht.“<br>
„Wenn du zum lieben Gott gehst, dann frage ihn doch, warum ich immer so durstig bin, obwohl ich direkt am Wasser stehe.“ „Das will ich tun.“</p>



<p>Bald danach fand der junge Mann den lieben Gott: „Lieber Gott, ich habe genug davon immer ein Pechvogel zu sein, ich will, dass Du einen Glückspilz aus mir machst.“ „Gut, so soll es sein.“<br>
beinahe hätte der junge Mann vergessen, die anderen Fragen zu stellen, es fiel ihm aber gerade noch ein und der liebe Gott gab ihm die Antworten.</p>



<p>Voller Freude, dass er jetzt ein Glückspilz war, trat der junge Mann den Rückweg an.</p>



<p>Er wäre beinahe an dem Baum vorüber gelaufen, aber der rief ihn an: „Junger Mann, junger Mann, warst du beim lieben Gott, hast du Antwort?“<br>
Da hielt er inne. „Ach ja, der liebe Gott hat gesagt, du bist deshalb so durstig, weil unter deinen Wurzeln ein Schatz vergraben liegt. Wenn der gehoben wird, kommen deine Wurzeln wieder ans Wasser.“<br>
„Kannst Du nicht den Schatz ausgraben, er soll auch dir gehören.“<br>
„Ja, das würde ich gerne, aber ich habe jetzt keine Zeit. Ich bin doch jetzt ein Glückspilz.“ Und er lief weiter.</p>



<p>Als er zu dem Häuschen am See kam, wäre er beinahe vorbeilaufen, aber das junge Mädchen sprach ihn an: „Junger Mann, junger Mann, warst du beim lieben Gott, hast du Antwort?“<br>
Da hielt er inne. „Ach ja, der liebe Gott hat gesagt, du bist deshalb so traurig, weil du so alleine bist. Ein junger Mann wird vorbei kommen, ihr werdet euch in die Augen sehen, und vielleicht werdet ihr euch ineinander verlieben.“<br>
Da sah sie ihn an: „Möchtest du hier bei mir bleiben, und meine Einsamkeit vertreiben?“<br>
Der junge Mann sah in die strahlenden Augen des Mädchens: Ja, das würde ich gerne tun, aber ich habe keine Zeit, ich muss nach Hause, ich bin doch jetzt ein Glückspilz.“ Und schon war er fort.</p>



<p>Schließlich gelangte er zum Waldsaum, wo der Wolf ihn schon ungeduldig erwartete: „Nun, warst du beim lieben Gott, hast du Antwort?“<br>
„Ach ja, der liebe Gott hat gesagt, du bist immer so hungrig, weil du nie genug zu essen kriegst. Und wenn der Narr bis hierhin kommt, kannst du ihn verspeisen.“
</p>



<p style="text-align:right"><small>(mündlich überliefert | nacherzählt von Jana Raile)&nbsp;|&nbsp;01.11.2008</small></p>
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		<item>
		<title>Der Fischer</title>
		<link>https://www.materialboerse.ejo.de/der-fischer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ulli]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Mar 2014 17:03:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[An(ge)dachtes]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Andacht]]></category>
		<category><![CDATA[Erzählung]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[Wahrheit]]></category>
		<category><![CDATA[Weisheit]]></category>
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					<description><![CDATA[In einem Hafen an einer westlichen Küste Europas, liegt ein ärmlich gekleideter Mann in seinem Fischerboot und döst. Ein schick...]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p>In einem Hafen an einer westlichen Küste Europas, liegt ein ärmlich gekleideter Mann in seinem Fischerboot und döst. Ein schick angezogener Tourist legt eben einen neuen Farbfilm in seinen Fotoapparat, um das idyllische Bild zu fotografieren: blauer Himmel, grüne See mit friedlichen, schneeweißen Wellenkämmen, schwarzes Boot, rote Fischermütze. Klick. Noch einmal: klick, und da aller guten Dinge drei sind und sicher sicher ist, ein drittes Mal: klick.</p>



<p>Das spröde, fast feindselige Geräusch weckt den dösenden Fischer, der sich schläfrig aufrichtet, schläfrig nach seiner Zigarettenschachtel angelt. Aber bevor er das Gesuchte gefunden, hat ihm der eifrige Tourist schon eine Schachtel vor die Nase gehalten, ihm die Zigarette nicht gerade in den Mund gesteckt, aber in die Hand gelegt, und ein viertes Klick, das des Feuerzeuges, schließt die eilfertige Höflichkeit ab. Durch jenes kaum messbare, nie nachweisbare Zuviel an flinker Höflichkeit, ist eine gereizte Verlegenheit entstanden, die der Tourist &#8211; der Landessprache mächtig &#8211; durch ein Gespräch zu überbrücken versucht.<br><em>&#8220;Sie werden heute einen guten Fang machen.&#8221;&nbsp;</em><br>Kopfschütteln des Fischers.&nbsp;<em>&#8220;Aber man hat mir gesagt, dass das Wetter günstig ist.&#8221;</em>&nbsp;Kopfnicken des Fischers.<br><em>&#8220;Sie werden also nicht ausfahren?&#8221;</em>&nbsp;Kopfschütteln des Fischers, steigende Nervosität des Touristen. Gewiss liegt ihm das Wohl des ärmlich gekleideten Menschen am Herzen, nagt an ihm die Trauer über die verpasste Gelegenheit.&nbsp;<em>&#8220;Oh? Sie fühlen sich nicht wohl?&#8221;</em>&nbsp;Endlich geht der Fischer von der Zeichensprache zum wahrhaft gesprochenen Wort über.<br><em>&#8220;Ich fühle mich großartig&#8221;</em>, sagt er.&nbsp;<em>&#8220;Ich habe mich nie besser gefühlt.&#8221;</em>&nbsp;Er steht auf, reckt sich, als wollte er demonstrieren, wie athletisch er gebaut ist.&nbsp;<em>&#8220;Ich fühle mich phantastisch.&#8221;</em><br>Der Gesichtsausdruck des Touristen wird immer unglücklicher, er kann die Frage nicht mehr unterdrücken, die ihm sozusagen das Herz zu sprengen droht:&nbsp;<em>&#8220;Aber warum fahren Sie dann nicht aus?&#8221;</em>&nbsp;Die Antwort kommt prompt und knapp.<br><em>&#8220;Weil ich heute morgen schon ausgefahren bin.&#8221; &#8220;War der Fang gut?&#8221;<br>&#8220;Er war so gut, dass ich nicht noch einmal auszufahren brauche. Ich habe vier Hummer in meinen Körben gehabt, fast zwei Dutzend Makrelen gefangen.&#8221;</em></p>



<p>Der Fischer, endlich erwacht, taut jetzt auf und klopft dem Touristen auf die Schulter. Dessen besorgter Gesichtsausdruck erscheint ihm als ein Ausdruck zwar unangebrachter, doch rührender Kümmernis.<em>&#8220;Ich habe sogar für morgen und übermorgen genug!&#8221;</em>&nbsp;sagte er, um des Fremden Seele zu erleichtern.<em>&#8220;Rauchen Sie eine von meinen?&#8221;<br>&#8220;Ja, danke.&#8221;&nbsp;</em><br>Zigaretten werden in Münder gesteckt, ein fünftes Klick. Der Fremde setzt sich kopfschüttelnd auf den Bootsrand, legt die Kamera aus der Hand, denn er braucht jetzt beide Hände, um seiner Rede Nachdruck zu verleihen.&nbsp;<em>&#8220;Ich will mich ja nicht in Ihre persönlichen Angelegenheiten mischen&#8221;</em>, sagt er,<em>&#8220;aber stellen Sie sich mal vor, Sie führen heute ein zweites, ein drittes, vielleicht sogar ein viertes Mal aus, und Sie würden drei, vier, fünf, vielleicht sogar zehn Dutzend Makrelen fangen. Stellen Sie sich das mal vor!&#8221;</em><br>Der Fischer nickt.<br><em>&#8220;Sie würden&#8221;, fährt der Tourist fort, &#8220;nicht nur heute, sondern morgen, übermorgen, ja, an jedem günstigen Tag zwei-, dreimal, vielleicht viermal ausfahren &#8211; wissen Sie, was geschehen würde?&#8221;&nbsp;</em><br>Der Fischer schüttelt den Kopf.<br><em>&#8220;Sie würden sich in spätestens einem Jahr einen Motor kaufen können, in zwei Jahren ein zweites Boot, in drei oder vier Jahren könnten Sie vielleicht einen kleinen Kutter haben, mit zwei Booten oder dem Kutter würden Sie natürlich viel mehr fangen &#8211; eines Tages würden Sie zwei Kutter haben, Sie würden&#8230;&#8221;</em>, die Begeisterung verschlägt ihm für ein paar Augenblicke die Stimme,&nbsp;<em>&#8220;Sie würden ein kleines Kühlhaus bauen, vielleicht eine Räucherei, später eine Marinadenfabrik, mit einem eigenen Hubschrauber herumfliegen, die Fischschwärme ausmachen und Ihren Kuttern per Funk Anweisung geben, sie könnten die Lachsrechte erwerben, ein Fischrestaurant eröffnen, den Hummer ohne Zwischenhändler direkt nach Paris exportieren &#8211; und dann&#8230;&#8221;</em>&nbsp;&#8211; wieder verschlägt die Begeisterung dem Fremden die Sprache.</p>



<p>Kopfschüttelnd, im tiefsten Herzen betrübt, seiner Urlaubsfreude schon fast verlustig, blickt er auf die friedlich hereinrollende Flut, in der die ungefangenen Fische munter springen.&nbsp;<em>&#8220;Und dann&#8221;</em>, sagt er, aber wieder verschlägt ihm die Erregung die Sprache. Der Fischer klopft ihm auf den Rücken wie einem Kind, das sich verschluckt hat.&nbsp;<em>&#8220;Was dann?&#8221;</em>&nbsp;fragt er leise.<br><em>&#8220;Dann&#8221;</em>, sagt der Fremde mit stiller Begeisterung,&nbsp;<em>&#8220;dann könnten Sie beruhigt hier im Hafen sitzen, in der Sonne dösen &#8211; und auf das herrliche Meer blicken.&#8221;&nbsp;</em><br><em>&#8220;Aber das tu ich ja schon jetzt&#8221;</em>, sagt der Fischer,&nbsp;<em>&#8220;ich sitze beruhigt am Hafen und döse, nur Ihr Klicken hat mich dabei gestört.&#8221;</em>&nbsp;Tatsächlich zog der solcherlei belehrte Tourist nachdenklich von Dannen, denn früher hatte er auch einmal geglaubt, er arbeite, um eines Tages einmal nicht mehr arbeiten zu müssen, aber es blieb keine Spur von Mitleid mit dem ärmlich gekleideten Fischer in ihm zurück, nur ein wenig Neid.</p>



<p><small>Geschichte von Heinrich Böll&nbsp;|&nbsp;28.02.2014</small></p>
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		<title>Dann haben wir ja gleich viel, nur rechnen wir verschieden</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Mar 2014 16:13:28 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Geschichten]]></category>
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<p>An einem warmen Sommertag hatte die Eintagsfliege die Krone einer Eiche umtanzt, gelebt, geschwebt, sich glücklich gefühlt, und als sich dann das kleine Geschöpf in stiller Glückseligkeit auf einem der großen frischen Eichblätter ausruhte, sagte der Baum: »Armes Kleines! Nur ein einziger Tag ist dein ganzes Leben! Wie kurz! Das ist so traurig!«</p>



<p>»Traurig?« erwiderte die Eintagsfliege. »Was meinst du damit? Alles ist ja so unvergleichlich hell, so warm und schön, und ich bin so froh!« »Aber nur ein Tag, und dann ist alles vorbei!«</p>



<p>»Vorbei!« sagte die Eintagsfliege. »Was ist vorbei? Bist auch du vorbei?« »Nein, ich lebe vielleicht viele Tausende von deinen Tagen. Mein Tag sind ganze Jahreszeiten. Das ist so lange, dass du es gar nicht ausrechnen kannst.«</p>



<p>»Nein, denn ich verstehe dich nicht. Du hast Tausende von meinen Tagen, ich aber habe Tausende von Augenblicken, in denen ich froh und glücklich bin! Hört alle Herrlichkeit dieser Welt auf, wenn du stirbst?«</p>



<p>»Nein«, sagte der Baum, »sie dauert gewiss länger, unendlich viel länger, als ich es mir denken kann.«</p>



<p>»Dann haben wir ja gleich viel, nur rechnen wir verschieden.«
</p>



<p style="text-align:right"><small>Hans Christian Andersen</small></p>
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