Die Geschichte vom Ball

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Dies ist eine Gruselgeschichte mit Schock-Faktor.
Vor allem geeignet für Nachtwanderungen oder als „Gute-Nacht-Geschichte“ im Schlafraum.

Der oder die Erzähler*in sorgt für eine ruhige Atmosphäre und kündigt eine Gruselgeschichte an.
Sie oder er erzählt von einem Mann, der in einer einsamen Waldgegend eine Autopanne hat und fernab der Straße ein Licht im Wald sieht. Da kein anderes Auto vorbei kommt, geht er nach einiger Zeit in den Wald hinein und auf das Licht zu.
Er geht ziemlich lange durch das Unterholz, bis er vor einem sehr alten Herrenhaus steht.
Nach einigem Zögern klopft er an, worauf er drinnen Schritte hört.
Ein alter buckeliger Butler öffnet ihm und bietet ihm – da im Haus kein Telefon ist – ein Zimmer für die Nacht an.
Der Mann nimmt dankend an und wird in ein großes Zimmer geführt, wo er in einem bequemen alten Bett bald einschläft.
Mitten in der Nacht wacht er auf, weil er auf dem Flur merkwürdige Geräusche hört.
Tapp! Tapp! Tapp!
Der Mann fasst sich ein Herz und geht auf den Flur.
Dort sieht er ein kleines Mädchen, das sehr blass aussieht. Er fragt das Mädchen, was es denn mitten in der Nacht auf dem Flur mache.
Das Mädchen antwortet:
„Ich spiele hier nur mit meinem kleinen roten Ball!

Die oder der Erzähler*in hat zum Ende der Geschichte immer leiser gesprochen.
Das Wort „Ball“ wird aber ohne jede Vorwarnung so laut wie möglich gebrüllt!
Die inhaltlich völlig harmlose Geschichte wird so zu einem echten Schocker.

Ev. Jugend der Kirchengemeinde Norf-Nievenheim