Geschmacksparcours

Die meisten Stationen werden jeweils von einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin betreut.
Der Parcours kann sowohl im Haus, als auch im Freien aufgebaut werden.
In Paaren durchlaufen die Kinder die einzelnen Stationen.
Die Reihenfolge können sie dabei beliebig wählen, bzw. immer Stationen suchen, die gerade frei sind.
Es geht nicht darum, als erste alles fertig zu haben, sondern darum, die einzelnen Stationen zu „genießen“.
Zur Orientierung bekommen die Kinder einen Laufzettel in die Hand.
Haben sie eine Station abgeschlossen, bekommen sie dafür eine Unterschrift von dem Stationsmitarbeiter*in.
Es empfiehlt sich, eine*n Mitarbeiter*in zu haben, der/die keine Station betreuen muss. Er/Sie ist für Fragen und Probleme während der Spielzeit da.

1. Station: Schule des Geschmacks
Vier klare Flüssigkeiten werden probiert. Wonach schmeckt es?
Achtung: nicht zu intensiv würzen! Klares Wasser zum Nachspülen bereit halten.

  • süß: Wasser mit Zucker
  • sauer: W. mit Zitronensäure (in Apotheke erhältlich)
  • salzig: W. mit Salz
  • bitter: W. mit Kalmuswurzel (in Apoth. erh.)

Material: pro Kind ein Glas, Wasser, Gewürze (s.o.), klares Wasser, Stift

2. Station: Geschmacksbilder
zwei Speisen werden gekostet; was sie mit dem Geschmack assoziieren,
sollen die Kinder aufschreiben (z.B. „das schmeckt wie ein Sonnenaufgang in der Karibik“)

  1. Fruchtmixgetränk
  2. scharfe Chips mit Chilisauce drauf

Evtl. Wasser zum Nachspülen parat halten.
Mit verbundenen Augen ist die Konzentration auf den Geschmack höher!

Material: pro Kind ein Glas, Zutaten Getränk, Chips, scharfe Sauce, Augenbinde, Stift, Zettel.

3. Station: Freundschafts-Traummenü
ein 3-Gänge-Menü soll zusammengestellt werden, was beiden sehr gut schmecken würde.
Material: Aufgabenbeschreibung, leere Zettel und Buntstifte
Aufgabe: Gestaltet eine Speisekarte mit einem 3-Gänge-Menü,
was euch beiden sehr gut schmecken würde (Vorspeise, Hauptgang, Nachtisch)!

4. Station: Ekel
einige „eklige“ Lebensmittelkreationen müssen von den Kindern probiert werden; z.B.:

  1. blaue Milch (Milch mit Lebensmittelfarbe versetzt)
  2. abgerissene Finger (durchgebrochene Wiener mit geschälter Mandel als Fingernagel, etwas Ketchup für`s Blut)
  3. glitschige Würmer (eingeweichte Gummiwürmer, evtl. in Kakaomasse als Erdersatz, wie Regenwürmer reinstecken)
  4. Hundehaufen (rohe Schokokeksmasse mit Spritzbeutel zu kleinen Hundekuchen formen)

5. Station: „Queenion“ – Modetrend aktuell
einige Verkleidungssachen liegen bereit
Aufgabe: Wie laufen wohl z.Zt. die Bewohner des Planeten „Queenion“ im Alltag rum? Verkleidet Euch und lasst Euch dann für das Modemagazin fotografieren.
Material: Verkleidungsklamotten, Digitalkamera für Mitarbeiter, Aufgabenbeschreibung

6. Station: Kunst ist Ansichtssache
eine Skulptur aus Stühlen, Naturmaterialien,… wird gebaut
Aufgabe: So verschieden wie unsre Geschmäcker ist auch unsre Wahrnehmung. Jeder von euch soll ein Foto von der Skulptur machen, so wie er sie sieht Dazu ist es hilfreich, wenn ihr erstmal aufmerksam um die Skulptur herum geht und einen interessanten Blick aussucht.

Material: eine Digitalkamera, Dinge zum Skulpturenbau, Aufgabenbeschreibung.
Es bietet sich an, diese Station neben der 5. St. Zu haben. So kann ein*e Mitarbeiter*in auf die Kamera aufpassen, bzw. Hilfe beim Bedienen geben.

7. Station: Fussball
An keinem anderen Sport scheiden sich die Gemüter wie an Fussball!

Aufgabe: Spielt eine Runde Kicker gegeneinander. Danach gebt eure Stimme bei der Meinungsumfrage: Ist Fussball nach Deinem Geschmack?
Ein großes Glas steht bereit. Wenn Du ein*e Fussballgegner*in bist, dann werfe eine dunkle Perle rein, liebst Du Fussball über alles, dann werfe eine helle Perle rein!

Material: Kicker, großes Glas, zweifarbige Perlen, Aufgabenbeschreibung

8. Station: Traumstadt

Aufgabe: Was dürfte in einer Stadt, die so richtig nach eurem Geschmack ist, auf keinen Fall fehlen?
Gestaltet ein Objekt aus Knete. Wenn ihr fertig seid, dann stellt es auf die Pappe zu den anderen Objekten.

Material: Knete, Pappe, Aufgabenbeschreibung

9. Station: Typen

Aufgabe: Überlegt euch einmal, was ihr an Menschen absolut toll, bzw. total daneben findet (Eigenschaften, Merkmale, Macken, Talente,…)
Einigt euch auf 5 Begriffe, die ein Mensch nach Eurem Geschmack haben sollte, bzw. wie er sein sollte und 5 Begriffe für die negativen Seiten.
Schreibt eure Gedanken auf einen der vorbereiteten Zettel!

Material: Zettel und Stifte, Aufgabenbeschreibung

Schluss:
Ist ein Paar fertig, gibt es den Laufzettel bei dem/der „freien“ Mitarbeiter*in ab. Abends bietet sich eine Auswertung an: Fotos werden mit Hilfe eines Beamers präsentiert, Geschmacksbilder genannt, Menschentypen ausgewertet und die Traumstadt vorgestellt…

Sandra Bohlken

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