Positiv Denken

Jede*r muss über einen anderen in seiner Gruppe einen Punkt aufschreiben, der ihm positiv erscheint.
Jede*r bekommt ein Blatt Papier und einen Stift. Jede*r Teilnehmer*in schreibt seinen Namen auf das Blatt. Danach gibt jede*r seinen/ihren Zettel seinem Nachbarn oder seiner Nachbarin. Der oder die liest den Namen und schreibt anonym darunter, was er/sie an ihm/ihr besonders gut findet. Die Runde geht einmal im Kreis, bis jeder sein Blatt wieder hat.

Es geht bei dem Spiel weniger um das eigentliche Ergebnis, als um das Ausdenken von positiven Eigenschaften. Mit dem Spiel erwischt man besonders die Leute „mit der großen Klappe“, weil die normalerweise nur was zu meckern haben, jetzt aber „gezwungen“ sind, sich etwas Gutes über die andere
n auszudenken. Er/sie wird sich erfahrungsgemäß einiges Ausdenken, schließlich will er/sie auch eine gute Bewertung der anderen.

HINWEIS:
Die Leitung sollte an dem Spiel nicht teilnehmen, weil diese als Respektperson sowieso kaum ehrliche Ergebnisse bekommen wird, sie jedoch Gefahr läuft, Kinder (ungewollt) zu bevorzugen oder zu benachteiligen. Außerdem sollte die Leitung für Ruhe sorgen, evtl. auch Denkanstöße geben…

Erfahrungsgemäß nehmen alle das Spiel sehr ernst und es schafft eine richtig angenehme Atmosphäre in der Gruppe.

Sebastian Kraus

 

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