Reise in die Zukunft

Spiel in zwei Phasen: Abschätzen der Gruppenleistungsfähigkeit und Umsetzung der gestellten Aufgabe. Dabei hoher Lerneffekt!
Die Spieler*innen sollten die nähere Umgebung kennen, da sie den Spielort selber aussuchen müssen. Es sollten in der Nähe Bäume, Fahnenmasten, Pfosten, o. ä. sein.

Die Gruppe bekommt folgende Aufgabe, die sie geschlossen lösen muss:
„Flechtet ein Netz (zwischen zwei Bäumen o. ä.) mit so vielen Löchern wie Teilnehmer*innen dabei sind, durch das ihr ohne das Netz zu berühren komplett von der Gegenwart (Startseite) in die Zukunft (Zielseite) durchreisen müsst“ 
Dabei gelten folgende Rahmenbedingungen:

  • Die untere Begrenzung muss eine Leine (nicht der Boden!) sein.
  • Es stehen 2 x 25 m Seile zur Verfügung.
  • Seitliche Begrenzungen können Bäume o. ä. sein.
  • Je Teilnehmer*in ein Loch. (15 TN = 15 Löcher)
  • Jedes Loch darf nur einmal benutzt werden.
  • Bei Berührung der Seile müssen alle Teilnehmer*innen zurück in die Gegenwart (nicht durchs Netz) und ein*e Teilnehmer*innen wird blind (Augenbinde).
  • Die Seile müssen wie erhalten zurückgegeben werden

Nachdem die Gruppe die Aufgabenstellung kennt, soll sie schätzen, wie lange sie für die einzelnen Phasen benötigt:

  • Objektsuche (also wo das Netz gebaut werden soll)
  • Aufbau des Netzes
  • Die Reise selber
  • Den Abbau

Die Zeiten werden zum Vergleich mit der tatsächlichen Dauer festgehalten.
Nun geht es zur Durchführung, bei der die Gruppe völlig selbständig arbeitet;
die Spielleitung steht für Fragen zur Verfügung und stoppt die einzelnen Zeiten (evtl. 2. Helfer*innen)
Nach Beendigung (Übergabe der Leinen an die Spielleitung) werden die Zeiten verglichen und evtl. der Lernerfolg abgefragt.

  • Was habt Ihr bei der Durchführung gemerkt?

Bemerkungen
Die Gruppe lernt, dass alle Gruppenmitglieder in ihren persönlichen Eigenschaften (groß, stark, klein, schlank, schlau …) für die Aufgabe nützlich sind und gebraucht werden!
Aufgrund der Durchführungszeit (sie wird erheblich unter der vorher geschätzten Zeit liegen) lernt die Gruppe, wie positiv es ist, wenn alle an einem Strang zur Aufgabenlösung ziehen!

Heiko Foth

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