Zoospiel (Elefant, Palme, Toaster)

Bei diesem Kreisspiel müssen jeweils 3 Mitspieler*innen auf Zuruf bestimmte Tiere pantomimisch und akustisch vorspielen. Die Art und Weise der Bewegungen sorgt dabei regelmäßig für große Lacherfolge.

Die Spieler*innen sitzen im Kreis. Ein*e Spieler*in steht in der Mitte.
Diese*r zeigt nun auf eine*n beliebige*n Mitspieler*in und nennt eines der vorher vorgestellten Tiere. Der oder die betreffende Spieler*in muss nun zusammen mit den beiden Nachbarn dieses Tier imitieren. Wer pennt oder einen Fehler macht, kommt in die Mitte.

Leider ist es schwer, dieses Spiel nur mit Text zu beschreiben; besser ist es, wenn es vorgemacht wird. Beschreibende Fotos werden bei Gelegenheit folgen. Die Figuren sollte man erst nach und nach vorstellen. damit sie besser im Gedächtnis bleiben (Mit zwei bis drei Figuren anfangen). Bei jüngeren Kindern sollte man sich auf wenige Figuren beschränken. Wichtig ist, dass man die Darsteller willkürlich aussucht und die Figuren in einer raschen Abfolge hintereinander aufgerufen werden.

Und hier die Tiere:

Elefant: Person in der Mitte greift sich mit der rechten Hand an die Nase und steckt seinen linken Arm durch den dadurch entstehenden Ring (Elefantenrüssel); die beiden seitlichen sitzenden Personen bilden die Elefantenohren, dazu rufen alle „Trörööö!“ 4757a
Känguru: Person in der Mitte bildet mit seinen Armen einen nach vorne zeigenden „Beutel“, die anderen beiden schauen dort hinein und rufen „Süüüß!“, weil sie wahrscheinlich das kleine Känguru gesehen haben. 4757b
Affe: Person in der Mitte trommelt sich mit den Fäusten auf den Bauch, die anderen beiden entlausen derweil seinen Kopf. Alle machen Affengeschrei („Uh Uh Uh!“) 4757c
Fisch: Person in der Mitte öffnet und schließt ständig stumm den Mund, die anderen beiden bilden mit ihren Händen die Flossen und sagen „Blubb! Blubb!“. 4757d
Ente: Person in der Mitte bildet mit beiden flachen Händen vor seinem Mund einen Schnabel, die anderen beiden stehen auf, drehen sich um und wackeln mit dem Hintern. Dabei rufen alle „Quak! Quak!“. 4757e

Oliver Biegel hat in seiner Spielbeschreibung (dort heißt das Spiel „Elefant, Palme, Toaster“) noch einige andere Motive, die ich hier unbedingt noch vorstellen muss, auch wenn sie nichts mit „Zoo“ zu tun haben:

  • Palme:  Person in der Mitte hält die Arme senkrecht nach oben, die anderen beiden strecken die Arme jeweils nach außen. Dazu machen sie das Geräusch „Wusch“.
  • Waschmaschine: Die beiden äußeren Spieler*innen fassen sich so mit den Armen aneinander, dass ein Kreis vor dem/der mittleren Spieler*in entsteht, der/die darin den Kopf kreisen lässt;
    dazu: „Määnäänäänäänäänään!“
  • Mixer: Die drei Leute stehen auf, die mittlere Person hält die ausgestreckten Arme über die Köpfe der Nachbarn, Zeigefinger nach unten, während die beiden anderen sich um die eigene Achse drehen: „Nööönnnnnn!“
  • Feuerwehr: Person in der Mitte macht die Bewegung, an einem waagrecht stehenden Lenkrad zu drehen, die anderen beiden halten ihren jeweils äußeren Arm nach oben und drehen dabei die u-förmig geformte Hand, der eine sagt: „Blaulicht, Blaulicht, Blaulicht“, der andere sagt: „Lalü lala, lalü lala“.
  • Toaster: Die drei stehen auf, die beiden äußeren geben sich jeweils die Hände und schließen somit die mittleren Person ein. Sie springt darin auf und ab und sagt: „Ding, ding, ding, ding“.
  • Exhibitionist: Die mittlere Person steht auf und macht die typische exhibitionistische Handbewegung (Öffnen der Jacke), während die beiden anderen verschämt zur Seite gucken und empört „Ooooooooh!!!!!“ rufen.

Ev. Jugend der Kirchengemeinde Norf-Nievenheim

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