Außenseiter*in

Erfahrungsübung, um nachvollziehen zu können, was ein*e Außenseiter*in erlebt und wie er oder sie sich dabei fühlt.
Es wird eine Person aus der Gruppe ausgewählt, die über ein ausgeprägtes Selbstvertrauen verfügt. Diese wird zum/zur „Außenseiter*in“.

Der Rest der Gruppe spielt: „Treffen, Begrüßen, Unterhalten“.
Alle Gruppenmitglieder laufen dabei durch den Raum, schütteln sich die Hände, begrüßen sich (auch Umarmen) und unterhalten sich.
Der/die Außenseiter*in geht ebenfalls durch den Raum und versucht, mit den anderen in Kontakt zu kommen. 
Die Gruppenmitglieder wehren jeden Kontaktversuch ab und weichen dem/der Außenseiter*in aus.

Bemerkungen
In der Gruppe sollte ein hohes Maß an Vertrautheit vorhanden sein.
Die Außenseiterrolle kann einige Male gewechselt werden. Auf keinen Fall sollte dabei ein*e Teilnehmer*in gewählt werden, der oder die in der Gruppe eine Randstellung oder eine andersartig schwierige Stellung einnimmt.

Literaturangabe:
Nie wieder wegsehen, Ev. Jugendbüro Bonn, zitiert in: Ralf-Erik Posselt, Klaus Schumacher: Projekthandbuch: Gewalt und Rassismus, Mülheim/Ruhr 1993, S. 147

Dezernat Jugend im Bistum Limburg

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