Die Gerüchteküche

Dieses Spiel eignet sich für Gruppen, die sich noch nicht oder wenig kennen. Man lernt dabei die Namen und erfährt nebenbei auch viele andere Dinge über die Mitspieler*innen. Doch vorsicht! Es könnte auch nur ein Gerücht sein.

Jede*r Spieler*in überlegt sich etwas typisches über sich. Dies kann etwas sein, dass er oder sie sehr gut kann, dass er oder sie nicht kann, dass er oder sie in nächster Zeit lernen möchte.

Das „Typische“ sollte nicht zu einfach sein, also ein paar Sätze der Erklärung bedürfen.

Wenn jede*r Spieler*in sich etwas überlegt hat, bewegen sich alle im Raum umher. Es finden sich zwei Spieler*innen zusammen und tauschen ihr Wissen aus.

Spieler*in A erzählt seine/ihre Geschichte dem/der Spieler*in B und umgekehrt. Anschließend wandern beide weiter.

Spieler*in A trifft nun auf Spieler*in C.
A hat gerade die Geschichte von B erfahren, und erzählt diese (!) C.
C wiederum hat beispielsweise die von D erfahren, und erzählt diese A.

Nun wandert A wieder weiter, und erzählt dem/der nächsten Spieler*in (E) die Geschichte von D … und so weiter.

Letztlich sollte jede*r Spieler*in möglichst viele Geschichten einmal gehört haben.

Es ist interessant, zum Schluss in großer Runde auszuwerten, wie sehr sich die Geschichte verändert haben, und es besteht die Möglichkeit eventuelle Fehler dann noch zu korrigieren.

Variante
Man kann jedem/jeder Spieler*in auftragen, seine/ihre eigene Geschichte zu Beginn auf einen Zettel zu zeichnen (möglichst kreativ). Dieser Zettel wird dann immer weiter gegeben und dient als Gedächtnisstütze. Damit wird das Spiel möglicherweise weniger lustig (es ähnelt dann weniger einer Stillen Post, dafür werden die Fakten aber auch besser vermittelt).

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