Reflexion – Wenn ich ein raum wäre…

Rahmenbedingungen
Zielgruppe: ältere Jugendliche , höchstens acht TeilnehmerInnen Teamerlnnen: keine notwendig
Raum-/Zeitbedarf: geringer Platzgebrauch, Zeit nach TeilnehmerInnen

Ziele
– Eigen- und Gruppenreflexion – intensiveres Kennen lernen

Verlauf
Jede*r Teilnehmer*in stellt sich vor, ein bestimmter Raum zu sein. Dieser Raum kann auch aufgeschrieben, aufgemalt oder gebastelt werden. Der Raum sollte mit Einrichtungsgegenständen gefüllt werden. Dabei geht es nicht um richtig oder falsch, sondern um die Reihenfolge der Gedanken (wird z.B. eine Küche mit Staubsauger assoziiert, dann ist das so!). Der Raum muss auch nicht auf traditionelle Haushaltsräume beschränkt sein (ein mittelalterlicher Thronsaal ist ebenso richtig wie eine Kirche oder eine Raumstation ).

Im zweiten Schritt stellen die Teilnehmer*innen den anderen ihren Raum vor. Dies geschieht ohne Interpretation und nur beschreibend!

Zunächst werden dann Verständnisfragen geklärt. Anschließend dürfen andere Fragen gestellt und Interpretationen geäußert werden („Ich glaube, der Staubsauger in deiner Küche hat die Bedeutung …“, „Eine Raumstation passt zu dir weil…“, „Warum hasst du dich für eine Kirche entschieden ?“).
Am Ende kann die Gruppe zusammen fassen, welche Räume und Gegenstände insgesamt bei ihr vorhanden sind und welche fehlen. Damit hängen Hobbys, Kompetenzen, Eigenschaften, Ängste, Fähigkeiten etc. zusammen, die für die weitere Entwicklung der Gruppe wichtig werden können.

Erfahrungen
Diese Methode benötigt ein positives Gruppenklima des gegenseitigen Vertrauens und eine entsprechende Atmosphäre.

Materialien / Literatur
ggf. Bastelmaterial, Papier, Stifte

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