Gruppeneinteilung

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Viele Spiele erfordern die Aufteilung der Spieler*innen in Paare oder in Gruppen.
Natürlich kann man die Spieler*innen sich selbst aufteilen lassen oder aber einfach abzählen.
Es gibt aber auch kreativere Varianten, die hier vorgestellt werden.


  • Ein*e Helfer*in nimmt halb so viele Seile oder Bänder, wie Mitspieler*innen vorhanden sind, in der Mitte in seine Hand, sodass die Enden herunterhängen. Jede*r Spieler*in nimmt sich eines der herunterhängenden Enden und hält es fest. Schließlich lässt der oder die Helfer*in die Seile los und die beiden Spieler*innen, die jeweils das gleiche Seil in Händen halten, bilden ein Paar.
    Sollen größere Gruppen gebildet werden, so können entsprechend viele Seile vorher in der Mitte zusammengebunden werden.
  • Jede*r Spieler*in bekommt ein Gummibärchen.
    Spieler*innen mit gleicher Gummibärchen-Farbe bilden jeweils eine Gruppe. Oder in jeder Gruppe müssen alle Farben vorkommen.
  • Geräusch-Memory: Schwarze Filmdosen für Kleinbildfilme (oder Ü-Eier) werden mit unterschiedlichem Material gefüllt (Sand, Schrauben, Erbsen, Murmel, …). Die Spieler*innen müssen sich nach gleichen Schüttel-Geräuschen zu Gruppen zusammenfinden.
  • Verschiedene Bildmotive werden zu Puzzles zerschnitten. Je Gruppe ein Bildmotiv, je Teilnehmer*in ein Puzzleteil. Die Teile werden gemischt und verteilt, die Gruppen finden sich, indem jede*r zuerst sein Puzzle und dann die richtige Stelle für sein Puzzleteil sucht.
  • Jede*r Spieler*in bekommt eine Karte aus einem Kartenspiel.
    Die Gruppen bilden sich nach Farbe (rot/schwarz: zwei Gruppen), nach Spielfarbe (Kreuz/Pik/Herz/Karo: vier Gruppen) oder nach Kartenwert (Neun/Zehn/Bube/Dame/König/Ass: sechs Gruppen, je nach Kartenspiel auch mehr).
    Sollen statt Gruppen Paare entstehen, so nimmt man Karten aus einem Memory-Spiel.
  • Man verteilt an jede*n Spieler*in Zettel, auf denen ähnlich klingende Nachnamen stehen (z.B. Mayer, Maier, Mair, Meyer), wobei es z.B. bei 4 verschiedenen Schreibweisen später auch 4 verschiedene Gruppen geben soll. Dann sollen sich die Gruppen bilden, indem die Leute miteinander reden, aber nicht die Zettel vorzeigen.
  • Man überlegt sich pro Gruppe, die gebildet werden soll, eine Tierart z.B. Hund, Katze, Kuh, Känguru. Je nach Gruppengröße braucht man dann entsprechend viele Zettel mit der Aufschrift der Tierart (z.B. bei 16 Leuten und gleich starken 4 Gruppen: 4 Hunde, 4 Katzen, 4 Kühe, 4 Kängurus). Man verteilt die Zettel an die Leute und nachdem man eine Startkommando gegeben hat, versuchen die Mitspieler*innen durch entsprechende Grunz-, Muh-, Miau- o.ä. Laute sich zu finden und sich zu identifizieren. Sie dürfen dabei nicht sprechen, sondern nur Nicken oder Kopf schütteln. Als zusätzliche Schwierigkeit kann noch eingebaut werden, dass man sich wie die Tiere fortbewegen muss (also zumeist auf allen Vieren).
  • Die Spieler*innen bekommen wild gemischt Stoffstreifen in verschiedenen Farben, die in jeder Farbe durchnummeriert sind. Damit hat man drei Möglichkeiten Gruppen zu bilden:
    1. alle mit der selben Farbe zusammen,
    2. alle mit der selben Zahl zusammen,
    3. von jeder Farbe einer, jede Zahl einmal.
  • Oft stellt sich die Frage, ob sich die Gruppen selber finden sollen oder die Spielleitung die Gruppen willkürlich einteilt. Beides hat Vor- und Nachteile. Das so genannte „Andrea-K-Prinzip“ ist eine gelungene Mischung aus beidem: Jede*r Spieler*in sucht sich einen Partner. Diese Paare werden nun zu größeren Gruppen zusammengestellt.
    Vorteil: jede*r hat in seiner Gruppe mindestens eine Person mit der er oder sie sich versteht, und man kann trotzdem als Leiter mal Leute zusammenstecken, die sonst nie miteinander spielen würden.
  • Wäscheklammer: Die Klammern werden aus einem Beutel gezogen. Auf der Innenseite der Klammern, also wenn man das „Maul“ öffnet, entdeckt man einen farbigen Punkt. Je nach gewünschter Gruppenzahl werden vorher natürlich die unterschiedlichen Farbpunkte in die Klammern gemalt.
  • Hausspiel-Kuhstall: Das Spiel mischt die Gruppe gut durch und am Ende hat man drei Gruppen.

Quelle: spieledatenbank.de + eigene Ergänzungen