Wald-fight

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Material:
Poolnudeln (unsere waren in der Länge halbiert)

Gelände:
Dieses Spiel sollte vorzugsweise in einem Wald gespielt werden, da dort bessere Rückzugsmöglichkeiten und Verstecke für die Teams sind. Alternativ geht aber auch ein ähnliches Gelände. Hauptsache es ist eine Fläche, wo nicht alles auf einem Blick überschaubar ist.

Gruppengröße:
Das Spiel lässt sich ab mindestens 6 Leuten spielen und nach oben hin sind keine Grenzen gesetzt. Je mehr mitspielen desto mehr Mannschaften gibt es und desto lustiger wird es natürlich auch. Man sollte jedoch auch auf die Größe des Platzes achten.

Spieldauer:
Die Dauer eines Fights hängt ganz davon ab wie viele Teams mitspielen und wie groß das Gelände ist. Wenn im Verlauf des Spiels immer mehr Spieler*innen ausscheiden, kann das Spielfeld auch verkleinert werden.

Teams:
Bei der Einteilung der Teams sollte wenn möglich jedes Team seine eigene Farbe/Markierung bekommen. Man muss die Teams gut unterscheiden können.

Vor Spielbeginn:
Zu Beginn von „Wald Fight“ verteilen sich die Mannschaften im Wald und suchen sich einen geeigneten Platz für den Rückzug. Wenn der/die Spielleiter*in „Los“ ruft, geht’s auf Verfolgungsjagd.

Spielziel:
Ziel ist es die anderen Mannschaften durch Duelle vorübergehend auszuschalten und am Ende dann komplett zu eliminieren.

WIE???

Jede*r Spieler*in hat eine Poolnudel und muss damit bei einem Duell mit einem/einer gegnerischen Spieler*in gewinnen. Ein Duell zählt als gewonnen, wenn man den/die andere*n Spieler*in einmal mit der Poolnudel irgendwo am Körper (der Kopf ist natürlich tabu!) berührt hat. Der/Die Verlierer*in des Duells muss dann in die Hocke gehen und bis 30 zählen. Wenn er/sie bis 30 gezählt hat geht eines seiner/ihrer drei Leben verloren und man darf weiter spielen. Hat jedoch während dieser Zählzeit ein*e Spieler*in aus dem eigenen Team mit der Poolnudel über den Rücken des/der geschlagenen Spielers/Spielerin gestrichen, ist er/sie „wiederbelebt“ und verliert kein Leben!

Wichtig: Es dürfen sich immer nur zwei Spieler*innen in einem Duell befinden und es darf dann neben einem Duell keine sogenannte „Katzenwache“ betrieben werden!

Wurde man wiederbelebt oder hat bis 30 gezählt, hat man ein „Shield“ gegenüber gegnerischen Spieler*innen. Dann darf man nicht wieder sofort angegriffen werden, sondern hat die Gelegenheit zu fliehen ohne verfolgt zu werden. Hat die Person mit einem „Shield“ keine Gegner mehr in einem Umfeld von ca. 20 Metern, darf er/sie wieder angegriffen werden. Hat der/die Spieler*in mit einem „Shield“ jedoch eine*n Gegner*in schon vorher angegriffen, verfällt das „Shield“ und man ist wieder angreifbar.

Wenn ein*e Spieler*in alle drei Leben verloren hat ist er/sie raus. Die Mannschaft, die als letztes noch eine*n Spieler*in übrig hat, hat somit den „Wald-fight“ gewonnen.

Regeln im Überblick:

  • Duelle werden einzeln und ohne „Katzenwache“ ausgetragen
  • Ist ein*e Spieler*in beim Duell geschlagen worden, muss er/sie bis 30 zählen.
  • Wurde bis 30 gezählt ohne dass jemand aus dem Team dazu kam, hat man ein Leben verloren.
  • Wurde man vorher von einem/einer teameigenen Spieler*in durch Streichen über den Rücken wiederbelebt, verliert man kein Leben.
  • Nach dem Zählen oder Wiederbeleben tritt das „Shield“ in Kraft und man hat die Gelegenheit zu fliehen bis keine Gegner mehr im Umkreis von ca. 20 Meter sind.

Tipps:

  • Bleibt wenn möglich als Team nah beieinander um schneller zu helfen und euch schneller, besser abzusprechen.
  • Lasst eine*n Spieler*in etwas weiter außerhalb des Schlachtfeldes. Diese*r kann dann ggf. bei einem Notfall einspringen und wiederbeleben ohne eben selber außer Gefecht zu sein.
  • Nutzt euer „Shield“ um euch eventuell zurückzuziehen, um weitere Verluste zu vermeiden und um ggf. im Teamversteck zu verschnaufen.

Dieses Spiel wurde samt Regeln alleine von Kindern im Alter von 8-12 Jahren auf einer Kinderfreizeit entwickelt. Nach mehrmaligem Ausprobieren und mehrfachem Ändern der Regeln haben sich die Kids auf diesen Entwurf geeinigt.

An dieser Stelle ein großes Lob vom Freizeitteam an euch, dass ihr euch alleine und ohne Konflikte ein so Hammer Spiel für Kinder, Jugendliche und auch für Erwachsene ausgedacht habt.

Ev. Jugend Wesermarsch, Wild West-Camp 2018