Nummernjagd

Räuber haben einen Schatz gestohlen. Die Polizisten sollen ihn finden und wieder in Sicherheit bringen.
Entsprechend der Teilnehmer*innenzahl müssen in zwei verschiedenen Farben 4-stellige Nummern angefertigt werden, die jede*r Spieler*in anziehen kann.

Es werden zwei gleich große Mannschaften gebildet. Jede bestimmt eine*n Chef*in, der im Verlauf die Strategie festlegt. Die eine Mannschaft spielt zunächst die Räuber. Sie erhalten ein großes farbiges Tuch, das einen Schatz symbolisiert. Die andere Mannschaft spielt die Polizisten.
Jede Mannschaft erhält entsprechend der Anzahl der Teilnehmenden Nummern, die gleich wie Startnummern bei einer Sportveranstaltung angezogen werden.
Alle Nummern sind 4-stellig.
Die eine Mannschaft hat rote Nummern, die andere schwarze.
Abseits voneinander zieht jede Mannschaft die Nummern an, sodass die Gegner*innen sie nicht schon sehen können.
Dann gehen die Räuber in den Wald und verstecken sich, in ihrer Mitte der Schatz an einem Baum befestigt. Die Spielleitung wartet etwa 5 Minuten und gibt dann den Polizisten das Signal, dass sie sich auf die Suche nach den Räubern und dem Schatz machen können.
Treffen zwei Gegner*innen aufeinander, müssen sie versuchen, voneinander die Nummern abzulesen.
Die Nummer ist das eigene Leben. Gelingt es jemandem die Nummer zu lesen, so ruft er sie laut. Hat er oder sie sie richtig gelesen, scheidet der oder die Gegner*in aus. Diese*r zieht die Nummer aus und verlässt den Wald.

Die Räuber haben gewonnen, wenn es ihnen gelingt, alle Polizisten zu erledigen, bevor einer von diesen den Schatz geschnappt und aus dem Wald zum Ort des Spielbeginns getragen hat.

Die Polizisten haben gewonnen, wenn es ihnen entweder gelungen ist, alle Räuber zu schnappen (d.h. ihre Nummern abzulesen) oder aber, wenn sie den Schatz geschnappt haben und ohne erwischt zu werden den Wald haben verlassen können. Danach werden die Rollen (und die Nummern) getauscht und das Spiel kann wieder beginnen.

Bemerkungen
Der Aufwand die Nummern herzustellen ist beachtlich. Hat man das aber mal gemacht, so ist für dieses Spiel keinerlei Vorbereitung mehr notwendig.

Stefan Junger

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